Flug Mailand

Mailand

In Mailand, der pulsierenden Hauptstadt Norditaliens, verschmelzen Gegenwart und Vergangenheit. Fliegen Sie nach Mailand und lassen Sie sich von der alten und der neuen Schönheit dieser Weltstadt verzaubern. Schlendern Sie durch das historische Zentrum, wo sich der berühmte Dom aus weißem Marmor erhebt. Im Castello Sforzesco können Sie sich in die Zeit der großen Adelsgeschlechtern Mailands zurückversetzen. Am Rande der mittelalterlichen Altstadt können Sie das Naviglio bestaunen, ein Schiffskanalsystem, das von Leonardo da Vinci entworfen wurde. Auch bedeutende Kunstwerke von ihm und anderen bekannten italienischen Meistern sind in den zahlreichen Kirchen und Museen Mailands zu besichtigen. In der weltbekannten Mailänder Scala können sie großartigen Opern und Konzerten beiwohnen. Wem der Sinn mehr nach Shopping steht, findet in dem Modeviertel rund um die Via Montenapoleone eine reichhaltige Auswahl an Boutiquen für exklusive Kleidung, Schuhe und Handtaschen. Buchen Sie einen Flug mit Austrian Airlines nach Mailand und lassen Sie sich von der Schönheit und Eleganz Italiens verführen.

Flüge nach Mailand (MXP)

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Weitere Informationen Flug Mailand

Mailand

ESSEN & TRINKEN in Mailand:

Nobu Armani

War nur eine Frage der Zeit bis Armani sich Nobu ins Haus holte: Schließlich sind die anderen Restaurants des Japaners Nobuyuki Matsuhisa nur an den besten Adressen der Welt platziert. Es gibt ein Nobu in Manhattan, eines in Aspen und eines in Beverly Hills. Erkennen Sie den roten Faden? Ebenso aristokratisch ist die Einrichtung; Traditionell japanisch gepaart mit typischem Armani-Style. Soll heißen: Unaufdringliche Eleganz trifft auf indirekte Beleuchtung und viel Glas. Die Küche hüpft einmal quer über die Kontinente und verbindet geschickt Ost mit West: Auf der einen Seite landet traditionell Japanisches auf dem Teller, auf der anderen Seite gibt's das Beste aus Südamerika. Tacos stehen ebenso auf der Speisekarte wie Sushi, Jalapeno Dressing schärft das Sashimi und Yaki gesellt sich zu argentinischem Rind. Die Klientel des Restaurants ist geradliniger als das Menü: Edel, edel, edel heißt die Devise. Sie sollten Armani tragen, um bei Armani zu essen!

Ö.Nationalbibliothek

Ein Fischrestaurant in der Via Pasquale Sottocorno hat er bereits. Vor kurzem eröffnete Giacomo Arengario ein weiteres Lokal mit seinem Namen in Mailand, gleich beim Dom, im Dachgeschoß eines Museums. Das Publikum sollte da offenbar ein anderes sein. Denn im Gegensatz zum Stammlokal mit  gediegenem Ambiente, Stuck sowie Gelb- und Grüntöne, sehen die Gäste im neuen Restaurant vorwiegend Rot und viel Glas. Außerdem sitzen sie nicht auf gepolsterten Holzstühlen, sondern auf Korbsesseln oder Barhockern und müssen wegen der kleineren Restaurantfläche enger zusammenrücken. Dafür sehen sie direkt auf den Dom, und dieser Ausblick ist unschlagbar.   Die typisch italienische Küche schmeckt hervorragend, zu empfehlen sind die Pacchini in würziger frischer Tomatensauce. Auch das Beef Carpaccio ist erste Klasse, ebenso wie die optische Aufmachung aller servierten Gerichte. Der etwas distanzierte Service gehört da wohl zum guten Ton.

Radetzky Café

Kennen Sie das? Sie kommen in ein Restaurant und fühlen sich gleich mal unzulänglich. In Mailand werden Sie sich an das Gefühl gewöhnen, im Café Radetzky allerdings nicht. Von außen betrachtet ein normales Straßencafé, stellt sich drinnen rasch heraus: Sie sollten sich umziehen. Schnell. Eigentlich gestern. Angeblich gastiert hier die gesamte Riege der Mailänder Architektenszene, und die haben ihre Klamotten nicht eben vom Wühltisch. Modemuffeln wird hier der Marsch geblasen, noch schlimmer steht es um diejenigen, die ein paar Pfunde zu viel auf der Hüfte haben.   Die Klientel des Radetzky ist durch die Bank young, thin and beautiful. Also wenn Sie sich schon umziehen gehen: Schnallen Sie sich gleich den Gürtel enger! Eigentlich schade, denn das Kaffeehaus hat ganz ausgezeichneten Kuchen. Und wie sich die Laufstegschönheiten am Brunch, dem Mittagessen oder dem leckeren Abendbuffet vorbeischummeln, ist sowieso ein Rätsel.

SEHENSWÜRDIGKEITEN in Mailand:

Museo del Cinema

Das war der Anfang vom Happy End: Die schwarz geschminkten Augen, das übertriebene Schauspiel, die krausen Bilder. Das Filmmuseum führt Sie zurück zum Beginn der bewegten Bilder und zeigt Nostalgikern viel Wissenswertes zum Thema Kameratechnik aus dem Jahre Chaplin. Als 1895 die Brüder Lumiére ihre bahnbrechende Projektionsmaschine erfanden, ahnten sie noch nichts von Digital Beta, Blue Box oder den Weltuntergängen die heute am Computer produziert werden. Damals waren die Leute noch schockiert über Stunts, die heute nur mehr ein müdes Achselzucken hervorrufen. Das Filmmuseum macht deutlich wie schnell sich die Welt weitergedreht hat und stellt neben Exponaten der Lumière Brüder auch Bühnensets, Poster, Dokumente und Gimmicks aus der Welt der Stummfilmstars aus. Und wer dann so richtig Lust auf die alte Zeit bekommen hat, kann sich im kleinen Kino alle Klassiker noch mal ansehen.

San Siro Stadion

Sie sind genial aber faul, sie legen sich gern nieder und sind Meister im Leiden: Die Rede ist von Italiens Fußballern. Mailand ist nicht nur Modemetropole, sondern auch Spielwiese der Fußballgötter. Aber wenn AC auf FC trifft gibt's oft Randale. Eigentlich seltsam wenn man bedenkt, dass die beiden grandiosen Mannschaften in derselben Stadt wohnen. Wer Austria und Rapid kennt, der weiß natürlich, was Sache ist. Aber die haben wenigstens ein eigenes Stadion, die beiden Hauptrivalen in Mailand müssen sich das San Siro teilen. Inter gegen Milan: Sie haben schon etliche Male gegeneinander gespielt und sind noch längst nicht miteinander fertig. Wer sich echte Fußballkunst ansehen will, muss ins San Siro Stadion wo Stars wie Lúcio, Ronaldinho und Dida zum Anpfiff erscheinen. Die sind alle so bekannt, dass sie nicht mal einen Vornamen brauchen. Bevor Sie aber vor so viel Prominenz den Kratzfuß machen, sollten Sie sich im San Siro das Museum geben wo Historie, Fußballdressen und Pokale nur einem Zweck dienen: Schaut's her, wir sind die Meister! Wir sind eh gebührend beeindruckt.

La Triennale

Was haben Roy Liechtenstein, Swarovsky und die jungen, kreativen Polen gemeinsam? Sie waren alle schon mal auf der Triennale ausgestellt. Der zentrale Hot Spot für moderne Kunst, aber auch für innovatives Design und Architektur bringt gelungen alles unter einen Hut was auch nur ansatzweise arty ist und begeistert Kunst- und Autokenner, mit der neuen Mini-Kollektion und Baulöwen mit Industriedesign, gleichermaßen. Außerdem sollten Sie das Kaffeehaus im Palazzo dell'Arte nicht versäumen: Architekt Michelle de Lucchi hat zum Ausgleich eine beruhigend, reinweiße Umgebung geschaffen in der sich genüsslich Espresso schlürfen lässt. Der Name: Coffee Design. Das Klientel: Alles was in der kulturellen Szene Rang und Namen hat. Der Hunger auf noch mehr Kunst kommt dann wie von selbst.

SHOPPING in Mailand:

10 Corso Como

Wir blenden zurück: Carla Sozzani eröffnet ihre Galleria Carla Sozzani am Corso Como 10 im Innenhof eines ehemaligen Fabrikgebäudes in Mailand. Eine Fotogalerie gab es damals in der Stadt noch nicht, Fotos wurden nicht als Kunst gesehen. Das wollte Sozzani ändern.   Mehr als 20 Jahre später kommuniziert die umtriebige Mailänderin noch immer Kunst, die ihr am Herzen liegt. Ihr Corso Como 10 ist mittlerweile mächtig gewachsen, Helmut Newton, Annie Leibovitz und Bruce Weber und ihre Fotos waren auch schon da. Heute werkt die Galeristin neben einem Design- und Fashionstore, nimmt ihren Lunch im Restaurant nebenan und holt sich danach den Espresso vom Café gleich daneben. Der Corso Como auf der Nummer 10 ist ein multifunktionaler Raum zum Netzwerken, Genießen und vor allem zum Shoppen: Kunst, Bücher, Designerteile, Parfums und viel Glitzer. Das macht müde, kein Problem: eines der drei Apartments im Corso Como-zugehörigen 3Rooms ist bestimmt für eine Nacht frei.  

Buttero

Butteros sind die Cowboys der Toskana. Einige davon gehen heute immer noch ihren Job nach in der Gegend der Maremma. Die Sani-Familie kümmert sich seit Anfang der 70er-Jahre um ihr Schuhwerk. Genauer gesagt, die drei Brüder, der Gründer - ihr Vater Mauro - und das familiäre Team.   Im Flagshipstore am Corso Garibaldi in Mailand stehen die Buttero-Boots, -Sandalen und -Sneakers gut ausgeleuchtet in ihren Nischen. Alle handgemacht und aus natürlich gegerbtem Maremma-Leder. Sie warten auf den richtigen Fuß, männlich oder weiblich. Umrahmt sind die Schuhe von texasbraunen Holzpanelen. Ein derber Stuhl und der Lederfußhocker stehen zur Anprobe bereit. So stellt man sich die perfekte Cowboy-Ankleide vor.   Aber ein Cowboy braucht nicht nur Schuhe. Deshalb findet man im Buttero-Store auch Taschen, Gürtel und andere Lederaccessoires. Wer dafür nicht das nötige Kleingeld aufbringen will, der verzieht sich am besten in das Untergeschoß. Da ist das Outlet, mit den älteren Modellen.

Il Salvagente

Garagenverkauf im Designeroutfit: Das beliebte Outlet Il Salvagante bietet Mode zum Niederknien zu Preisen zum Hinlegen. Wer hier einkauft, braucht jedoch spitze Ellbögen: Die lang gesuchte Helmut Lang Jeans bekommen Sie sicher nicht ohne Rempelei. Für das Prada-Teil sollten Sie sich die Boxhandschuhe anziehen, für das Gucci-Outfit die Krallen ausfahren. Die Kundschaft ist ein wenig wie die Marken, die angeboten werden: Von gestern, aber immer noch fit. Kommen Sie den feinen Ladys in die Quere, fliegen die Fetzen, und je mehr Geld sie haben, desto mehr bestehen sie auf ihren Preisnachlass. Klingt seltsam, aber es zahlt sich trotzdem aus, den Rummel, die Rauferei und das Geschrei mitzumachen, weil Sie am Ende zwar mit blauen Flecken, dafür aber auch mit billiger Designermode wieder aus dem Laden kommen. Außerdem: Wenn Sie es hier schaffen, schaffen Sie es überall.

ÜBERNACHTEN in Mailand:

Bulgari Hotel

Bulgari kennen wir als Juwelier. Wer sich im Bulgari Hotel aber das Funkeln der Swarovski Kristallwelten erwartet, wird bitter enttäuscht: Hier glitzern höchstens die juwelenbesetzten Armbänder der illustren Gäste. Macht aber nichts, denn auch so ist das Hotel eine Luxusklasse für sich: Allein die Schränke haben Platz für eine Kleinfamilie, die Badezimmer sind mit riesigen Badewannen aus Granit ausgestattet und das Handy, das aufs Zimmer programmiert wurde, setzt dem Fass die Krone auf. Dazu gesellen sich edles Teakholz, solide Eiche und selbstverständlich jede Menge Bulgari Badartikel.   Apropos Badespaß: Ein besonderes Juwel ist das Spa des Hauses, das mit goldenen Mosaiken und smaragdgrünen Glas auch die feinsten Ansprüche erfüllt. Und wer doch noch den Schritt vor die Tür wagt, muss nicht lange suchen: Nur eine Platinkarte entfernt wartet das Goldene Viertel mit Dolce, Prada und Armani. Aber hetzen Sie sich nicht, genießen Sie Ihre Massage! Wenn sich die Shopping-Tour-de-France nicht ausgeht, erledigt das Shopping-Service des Hotels die Einkäufe für Sie. Doppelzimmer ab 530,- Euro pro Nacht.

Hotel Manzoni

Mitten im Modeviertel widersetzt sich das Manzoni dem Trend und punktet mit der alten Schule statt mit moderner Kunst. Macht aber gar nichts, da weiß man wenigstens, was man bekommt.   Sie erinnern sich noch an damals, an italienischen Marmor, dunkle Holzpaneele und gestreifte Tapeten? Das Hotel vereint den alten Charme mit modernen Accessoires und verbindet W-Lan mit Parkett im Fischgrätmuster, kombiniert munter altbackene Vorhangkordeln mit LCD-Fernseher und mischt das Piano im Barbereich mit dem Türkischen Bad im Spabereich.   Die Küche serviert die heilige Dreifaltigkeit Mailändisch, Italienisch und International, das Frühstücksbuffet ist der Knaller, die Weinkarte vom Feinsten. Wer in diesem Hotel absteigt, hat es, ohne drüber zu reden und muss nicht protzen, um zu gefallen. Da sind sich Hotel und Gäste einig. Doppelzimmer ab 230,- Euro pro Nacht.

Grand Hotel

Das Grand Hotel würde natürlich nie damit prahlen. Es weist nur dezent darauf hin: Hier hat schon Giuseppe Verdi gewohnt. Und zwar über 20 Jahre lang. Verdi-Bilder, Verdi-Skizzen und sonstige Verdi-Hommagen sind unauffällig im Hotel verstreut, nur falls mal die Frage aufkommt.   Die Nähe zur Scala macht's möglich, dass die Gästeliste auch heute noch voll ist vom Who-is-Who der Opernszene. Das älteste Hotel Mailands hat aber auch sonst noch einiges zu bieten und spielt geschickt mit seiner 150-jährigen Geschichte: Hier eine Chaiselounge aus dem 19. Jahrhundert, dort Stuckatur an der hohen Decke, da Marmorböden und Orientteppiche. Art-decó trifft Art Nouveau und beeindruckt mit nobler Ausstattung aus einer Zeit, als Fächer noch in waren und der Mohr im Hemd nicht bloß auf der Speisekarte stand.   Der alte Charme trieft zwar aus jeder Tapete des Grand Hotel, aber nach langer Renovierung hat man sich dazu entschlossen, doch ein paar Abstriche in Richtung modern zu machen: Das Fitnesscenter ist auf dem neuesten Stand, ebenso wie die Tagungsräume Verdi. Und wenn wir schon beim Thema sind: Die Suite mit ihren unbezahlbaren Kunstwerken und Vasen ist, Sie ahnen es schon, Verdi gewidmet. Doppelzimmer ab 315,- Euro pro Nacht.

Flugplan

Flugnummer von nach ab an Flugtage Reisedauer Gültigkeit
 
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OS 515 VIE MXP 17:40 19:10
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01:30 13.05.2015 - 24.10.2015