Flüge ab Klagenfurt nach Berlin

Berlin

ÜBERNACHTEN in Berlin:

nhow Berlin

Wenn zwischen dem Plattenlabel Universal und dem Musiksender MTV ein Hotel eröffnet, dann sollte es Menschen aus der Musikbranche gefallen. Für den richtigen Vibe in dem 4-Sterne-Plus-Designhotel wurde der schillerndste Popstar der Designszene verpflichtet, der New Yorker Karim Rashid. Seine ausgeflippte Formenwelt empfängt den Gast schon an der Rezeption. Es gibt jede Menge Pink, knallbunt verkleidete Aufzüge und Grafiken, die sich durch die Räume über Wände und Böden bis zur rosaroten Bettwäsche schlängeln.   In den 304 Zimmern und Suiten stehen organisch geformte Raumteiler mit integriertem Fernseher und indirekter Beleuchtung. Wer sofort Musik machen muss, geht einfach in eines der beiden hauseigenen Tonstudios oder lässt vom Zimmer Service eine Gitarre bringen.   P.S.: Das alles gefällt nicht nur Menschen aus der Musikbranche!

SEHENSWÜRDIGKEITEN in Berlin:

Platoon Gallery

Ein Platz zum Experimentieren für Künstler und Kreative - so versteht sich das Kunst-Kommunikations-Netzwerk Platoon Kunsthalle am Prenzlauer Berg. Weil die Diskussion um einen Standort des Europa-Hauptquartiers in Berlin (gegründet wurde Platoon dort schon 2000) ein Zeiterl dauerte, hat man im Sommer 2012 kurzerhand 34 Frachtcontainer genommen und damit einen Raum für Kunstprojekte, Workshops und Events geschaffen. Da sprayen Künstler live ein Graffiti, während dazu der DJ spielt, oder sie werken in einem Container während ihres Residency-Aufenthalts. Da shoppt man Vintage-Sachen bei The Wardrobe jeden ersten Samstag im Monat. Oder man hängt in der Worklounge ab, um Ideen auszutauschen und Neues zu entwickeln.   Das modulare Kunstkonstrukt in den Containern ist auf zwei Jahre und 4.500 Quadratmetern angelegt. Platoon Cultural Development, wie sich die Organisation nennt, hat seinen Anfang 2009 übrigens in Seoul gefunden - seitdem wächst das weltumspannende Netzwerk.

ESSEN & TRINKEN in Berlin:

Margaux

Was halten Sie eigentlich von den verrückten Köchen, die sämtliche Konsistenz-Konventionen über Bord schmeißen und Ihnen plötzlich Schokolade-Luft und Suppen-Staub servieren? Wissen Sie nicht? Dann sollten Sie unbedingt im Margaux vorbeischauen und ein Stück geeiste Berliner Luft einatmen oder am Mineralwassergelee knabbern. Unser Fazit: Eher faszinierend, als unsinnig! Die Aromen explodieren, die Geschmacksknospen wundern sich, das Feinschmeckerherz jubiliert.   Freilich gehört das Margaux unbestritten unter die Top Fünf der besten Berliner Restaurants. Um so mehr verblüfft es, dass man sich nicht wie ein undergedresstes Häufchen Elend hinter Mini-Portionen versteckt, sonder in gemütlicher Atmosphäre ein perfektes Essen genießt. Für das ist Inhaber und Koch Stephan Hentschel verantwortlich. Der setzt prinzipiell auf frische Zutaten, extravagante Wildkräuter und Himalaya-Salze.

SHOPPING in Berlin:

Shusta

Hier sind die Szene-Schuster am Werk: Auf 60 Quadratmetern gibt es alles, was die Füße des Trendsetters gerne überstreifen würden und als Draufgabe noch die schicksten Taschenlabels aus Europa. Namen gefällig? Latitude Femme, Dico und Abro. WASTE aus Barcelona, Veja aus Frankreich. Die beiden letztgenannten designen nicht nur für's Auge, sondern auch für's gute Gewissen: Die gesamten Kollektionen werden aus Fair Trade Rohstoffen und recycelten Materialien gefertigt. Ansonsten gibt es weit Gereistes aus Skandinavien, Italien, Spanien und Portugal. Das Motto: Unbekannt sollten die Schuhe und Labels sein - zumindest der breiten Masse. Die Einrichtung des Concept Store ist recht minimalistisch gehalten - jeder Schuh hat sein eigenes kleines Schaufenster, das perfekt beleuchtet ist. Schuhfetischisten sind sich einig: So sollte der beste Freund des Menschen behandelt werden. Gut behandelt werden auch die Kunden: Die Beratung ist top, probiert wird auf einer überdimensionierten Ledercouch. Selbst wenn sich rundherum schon die Schuhe stapeln, bleibt das Personal freundlich. Das weiß nämlich ganz genau, wie schwierig das ist, wenn man nicht in einen, sondern in alle verliebt ist.

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