Flüge ab Linz nach Amsterdam

Amsterdam

ESSEN & TRINKEN in Amsterdam:

De taart

Nein, Sie befinden sich nicht mitten in einem Tim Burton Film, auch wenn Sie vermutlich nicht aus den Latschen kippen würden, wenn Willy Wonka hinter der Budel auftauchte. Irgendwo zwischen Charlie's Tortenfabrik, Alice im Zuckerland und einem psychedelischen Vollrausch wird Ihnen die beste Torte serviert, die Sie jemals probiert haben. Und das wissen Sie schon, bevor Sie mit der Gabel bei Ihrem Mund angekommen sind - denn was so aussieht, muss fantastisch schmecken.   Die beiden Besitzer Siemon de Jong und Noam Offer begeistern nicht nur in Ihrem charmanten, außergewöhnlichen Café mit ihren süßen Kreationen, sie backen auch auf Bestellung - für jeden erdenklichen Anlass. So wurden ihre Kuchen schon im Rijksmuseum, Stedelijk, van Gogh and Utrechts Museum bewundert und verspeist, hatten mehrere Filmauftritte und erfreuen sich bei der Prominenz größter Beliebtheit, zum Beispiel bei - um auf Willy Wonka zurückzukommen - Vanessa Paradis.

SEHENSWÜRDIGKEITEN in Amsterdam:

Nemo

Wer erinnert sich nicht an einschläfernde Biologielehrer, bösartige Physiktests und das Kopfweh nach den Chemiestunden? Das können Sie getrost vergessen und der Naturwissenschaft eine zweite Chance geben. Das Nemo Wissenschafts-Zentrum bereitet wissenschaftliche Themen des alltäglichen Lebens unterhaltsam auf. Ohne Formelorgien und komplizierte Fachwörter kann man hier wissenschaftliche Hintergründe kennen lernen. Mit spielerischen Erklärungen will das größte Wissenschaftszentrum der Niederlande Wissen hör-, schmeck- und begreifbar machen.   Dazu werden neben Ausstellungen, Vorführungen, Workshops und Filmen sogar Theateraufführungen angeboten, die Ihnen die Welt erklären; zumindest teilweise. Dass es sich hier nicht um ein staubiges Museum oder einen phantasielosen Themenpark handelt, erkennt man schon an der Architektur: Wie ein großes grünes Schiff ragt Nemo aus den Eastern Docklands. Selbstverständlich ist das Nemo Zentrum auch für Wissenschaftsprofis geeignet. Die können sich dort auf ungewohnte Weise mit scheinbar komplizierten Themen auseinander setzen.

SHOPPING in Amsterdam:

Viktor & Rolf

Sich für eine H&M-Kollektion herzugeben war nicht unbedingt der schlechteste Schachzug der beiden holländischen Designer. Seit diesem Zeitpunkt sind Viktor & Rolf, die ebensogut Schräg & Schräger heißen könnten, auch jenseits der Catwalk-Szene bekannt. Warum schräg? Die beiden könnte man als Stylezwillinge beschreiben: Zur stets ähnlichen Kleidung gesellen sich noch die gleichen Hornbrillen. So viel zum persönlichen Outfit der beiden. Für die Kollektionen lassen Sie sich dann doch etwas mehr einfallen, die sind gewitzt, verspielt und unübersehbar detailverliebt. So verliebt, dass zuweilen aus klein groß und eine Nebensächlichkeit zum Eyecatcher wird: Da ist dann der Kragen mächtiger als das Kleid, der Knopf größer als das Knopfloch und schwarz-weiß alles andere als klassisch.   Wer anprobieren und kaufen will, der kann das bei Van Ravenstein tun. Da hängen die Kreationen von Viktor & Rolf in bester Gesellschaft, neben Dries van Noten, Ann Demeulemeester, Spijkers en Spijkers und anderen.

ÜBERNACHTEN in Amsterdam:

Maison Rika

Multitasking-fähig zu sein war über viele Jahre ziemlich hip. Der Trend geht wieder in eine andere Richtung. Nicht bei Ulrika Lundgren: Sie macht Ledertaschen und Cashmere-Cardigans, gibt ein Magazin heraus und hat vor kurzem auch noch ein eigenes Guesthouse eröffnet - das Maison Rika - mit Blick auf die Herengracht in Amsterdam.   Die ehemalige Vogue- und Elle-Stylistin ist smart: Sie hat die zwei Suiten des Hotels in einem alten Eckhaus gleich gegenüber ihrer Boutique eingerichtet. Jede auf einer eigenen Ebene und ganz nach ihrem persönlichen Wohnstil. Auf die schwarzen Eichenböden hat sie Vintage-Stücke und weiße Möbel gestellt, an die Wand Kunstobjekte von Sang Ming gehängt. Die Gallery Boutique im Erdgeschoß mit ihren Lieblingsstücken ist gleichzeitig die Lobby des Hotels. Dort veranstaltet sie Events mit Künstlerfreunden und der neugegründeten niederländischen Vogue. Frühstück bekommen die am nächsten Morgen zwar keines, lieber serviert sie tagsüber Snacks in die Suite. Ideal zum Schmökern im hoteleigenen City Guide - Multitasking eben. 

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