Flug London

London

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London ist nicht nur Hauptstadt, sondern auch Residenz der königlichen Familie. Für Touristen hat London eine Menge zu bieten! Beliebte Ausflugsziele sind beispielsweise der Buckingham Palace, die Tower Bridge und "London Eye". Ein sehr bekannter Stadtteil Londons ist Greenwich. Hierdurch verläuft der Nullmeridian, der die Erde in eine westliche und östliche Halbkugel teilt. Neben kulturellen Attraktionen hat London aber auch Einiges an Shopping-Möglichkeiten zu bieten. Das bekannteste unter den Kaufhäusern ist das "Harrod´s". Zugleich ist es wohl auch das teuerste und luxuriöseste. Ein Besuch lohnt ist auf jeden Fall lohnenswert. Sollten Sie sich für eine Reise nach London entscheiden, dann fahren Sie unbedingt mit einem Taxi. Die schwarzen Autos, auch als "black cab" bezeichnet, sind typisch für London.
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Flüge nach London (LHR)

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Weitere Informationen Flug London

London

ÜBERNACHTEN in London:

The Stafford

Unter dem Dach des Londoner Stafford Kempinski Hotels ist einiges passiert in den letzten 100 Jahren. Im Carriage House in St. James standen früher etwa die Vollblüter. Pferde, richtig, die in diesem Teil des Anwesens ihren Stall hatten. Wenn sie nicht gerade von ihren Besitzern - in der Nachbarschaft ansässige Adelige - geritten wurden. Die Stalltüren von damals sind geblieben, die Namen berühmter Rennpferde auch: So heißen im The Stafford London by Kempinski Hotel jetzt nämlich die Zimmer im Erdgeschoß. Die Zimmer im ersten Stock des Carriage House erinnern mit ihren Namen an bekannte Gelehrte. Die Schiffsbalken, die in allen Räumen zu finden sind, taten im 18. Jahrhundert auf Segelschiffen ihren Dienst. Was im geheimen unterirdischen James´ Palast des Weinkellers passiert ist, ist nicht überliefert.   Heute sind im Carriage House auf jeden Fall zwölf Zimmer und Suiten für die Gäste vorbereitet. 67 weitere verteilen sich über das Haupthaus des Luxushotels. Dann ist da noch das Stafford Mews: Das waren früher ebenfalls Stallungen, womit wir wieder bei den Pferden wären: 26 Junior- und Master-Suiten mit separatem Eingang, und das neue Restaurant des Stafford, The Lyttelton.

Town Hall Hotel

Appartements haben ihre Vorteile: Selber kochen statt teuer essen gehen und mehr Platz statt beschränkter Freiheit sind nur zwei davon. Aber was, wenn Sie doch mal Lust auf Service haben? Doch mal Bock auf Spa oder einen flinken Kellner? Dann sollten Sie ins Town Hall einziehen: Das Hotel ist sowohl Hotel, als auch Ferienwohnung, hat also von beiden Seiten nur das Beste.   Ein Restaurant zum Beispiel. Einen Pool zum Beispiel. Und sogar einen Personal Trainer im Fitnesscenter. Das Thema Design ist für das Hotel kein Thema, denn es hat so viel davon, dass es sich für kein Thema entscheiden kann: Das Gebäude ist Art Deco, der Pool ganz weißer Marmor, die Einrichtung Vintage, also braune Couch mit Holzfüßen, Omas Zeiten lassen schön grüßen.   Daneben jedoch die Überraschung: Das Bad ist ultra-modern, im Glaskubus und mit Vorhang davor, aber trotz der etwas gewagten Mischung passt alles doch irgendwie zusammen und spannt geschickt den Bogen von der alten Stadthalle bis zum schicken Designhotel. Das hat trotz der wenig interessanten Lage außerhalb des Geschehens seinen Preis: Ein Appartement kostet pro Nacht ab 380,- Euro.

Andaz

Hier gehen Sie nicht zur Rezeption, hier kommt die Rezeption zu Ihnen: Statt langer Stehzeiten können Sie in der Lobby Platz nehmen, das Personal kommt gleich und kümmert sich um den Check-In mittels tragbarem PC, Kellner-Style quasi.   Was von außen noch Viktorianisch ausgesehen hat, katapultiert Sie drinnen ins 21. Jahrhundert: Das ehemalige Bahnhotel begeistert heute die Businessklientel mit modernem Design. Ein paar Stücke aus der alten Zeit sind trotzdem erhalten geblieben: Mächtige Säulen, Stuckatur und breite Treppen erinnern an anno dazumal, aber nur in den öffentlichen Bereichen. Auf  den Zimmern dann die große Überraschung: Vom verspielten Design des 19. Jahrhunderts ist da gar nichts mehr übrig, das Interieur ist schnörkellos modern und riecht nach Arbeit - der überdimensionierte Schreibtisch plus Lampe von Jacobson plus W-Lan kommt den Geschäftsleuten sehr entgegen.   Trotzdem müssen Sie auf die Gemütlichkeit nicht verzichten: Allein die großen Betten und die gut bestückte Minibar veranlassen allzu besessene Workaholics dazu, auch mal abzuschalten. Oder den Flatscreen an. Doppelzimmer ab 320,- Euro pro Nacht.

ESSEN & TRINKEN in London:

Fish Club

Der Fish Club katapultiert Fish and Chips ins neue Jahrtausend und verwandelt jedes triefende Fett in wertvolles Omega 3: Das Fischrestaurant ist keine Gräte zwischendurch, sondern der kulinarische Fang des Tages! Täglich aus dem Meer gefischt und für die Gäste aufgetischt: Im kleinen Lokal mit den rustikalen Holzbänken tummeln sich Schellfisch, Königsbrasse und Tintenfisch auf der Speisekarte.   Oder vorher im Aquarium und dazwischen auf Eis in der Vitrine, da ist der Werdegang ziemlich klar. Das Vorher-Nachher-Bild ist sich oft ähnlich, aber wenn der Fisch dann auf dem Teller landet, ist er entweder mit honigsüßer Chillisauce beträufelt, mit Knoblauch angereichert oder versteckt sich unter einem Kuchen: Den Fish Pie sollten Sie unbedingt probieren! Und wer es nicht im Kuchen hat, der hat's in der Panier: Der Klassiker Fish and Chips begeistert immer noch den geneigten Fastfooder, ist hier aber frischer als woanders. Und die Chips schmecken besser, das Brot duftet intensiver, das Menü ist billiger.   Zur Grätchenfrage: Wer Angst hat vor dem Querschläger in der Luftröhre, sollte es bleiben lassen. Oder zum Chorizo-Kebab greifen, weil: Es ist nicht alles Kieme, was im Fish Club glänzt!

Wolseley

Der ehemalige Showroom für Luxuskarossen läuft heute wieder wie geschmiert: 2003 öffnete das Wolseley seine Pforten für illustre Gäste und einer Melange aus hohen Decken und teurer Ware.   Wer den Weg ins Silbertassen-Land sucht und nach Arrogant-KellnerInnen, wird nach Wien geschickt. Oder ins Wolseley, wo das Gulasch aus Ungarn, der Salat aus Nizza und die Gäste vom Planet Young and Beautiful kommen. Wenn Sie Glück haben, erhaschen Sie einen Blick auf die Society Londons. Wenn Sie Pech haben, sind Sie underdressed und sitzen in einer Nische nahe dem Klo.   Zum Ausgleich ist das Menü overpriced: Ein Omelett sollte nicht 10 Pfund kosten, auch wenn es Arnold Bennett heißt. Der Salat um 16 Pfund ist nicht aus Gold, obwohl das preislich noch drin wäre und der Beluga Kaviar um 125 Pfund besteht auch nur aus Fischeiern. Wen die exorbitanten Preise aber nicht stören, sollte den Abstecher alleine wegen des Ambientes machen: Die Luster, die schwarzen Säulen, und die goldenen Verzierungen passen ganz wunderbar zum Frühstück mit Kipferl und Kaffee Mozart. Und wem das typisch Englische abgeht, der sollte bis zum Nachmittagstee sitzen bleiben.

Babylon

Die Engländer lieben ihre Gärten. Kein Wunder, denn der Aufwand ist gering, Gartenschläuche unnötig und das Ergebnis ein Wildwuchs, der schön ist, egal, wie er aus dem Boden kommt. Ein fantastisches Beispiel englischer Gartenkunst sind die Rooftop Gardens, in denen sich nicht nur Narzissen, Krokusse und Lavendel wohl fühlen, sondern auch ein paar Enten, Fische und Bill, Ben, Splosh und Pecks.   Die Flamingos waren immer schon da und haben einen VIP-Pass auf Lebenszeit, der die wenigen Besucher neidisch macht: Es ist schwierig, sich die Gärten anzusehen, da sie meist für Privatpartys genutzt werden, wenn Sie aber Glück haben, dann feiert gerade kein Celeb seinen Geburtstag im Paradies und Sie können rein - einfach anrufen! Oder Sie machen es sich einfach und speisen im Babylon mit Blick auf die Gärten. Das ist eigentlich besser, denn zur grandiosen Aussicht bekommen Sie auch noch moderne, britische Küche vom Feinsten kredenzt.   Der Innenarchitekt hätte sich nicht anstrengen müssen, eigentlich reicht ja das, was draußen zu sehen ist. Aber er hatte den Ehrgeiz, mit der Natur mitzuhalten und kreierte mit gemusterten Tapeten, natürlichen Materialien und quietschgrünen Stühlen ein passables Äquivalent zur Schönheit draußen.

SEHENSWÜRDIGKEITEN in London:

Brick Lane

Multikulti-Stimmung in London: Wer mal was anderes sehen will außer Empire, sollte in die Brick Lane kommen. Die Straße hat immer schon den Zugereisten gehört: Früher waren es die Hugenotten, dann die deutschen Juden, dann die Iren und schließlich die Einwohner aus Bangladesh, die heute noch mit ihren Curry-Restaurants das Straßenbild prägen.   Die bunte Mischung schmeckt man: Die Restaurants sind allesamt lecker und billig, aber wer zum Essen unbedingt ein Glas Wein braucht, sollte es lieber selbst mitnehmen, denn einige Restaurants haben keine Alkohollizenz, tolerieren dafür selbst Mitgebrachtes. Wem das zu blöd ist, der kann seinen Spiegel in den Nachtclubs der Straße auffüllen: Die berühmten Szenelokale '93 Feet East' und 'The Vibe Bar' schenken aus und laden zum Tanz around the clock.   Aber auch immer mehr Künstler und Designer entdecken die Brick Lane und eröffnen Boutiquen in dem lebendigen Viertel: Die besten Vintage-Klamotten können Sie hier ergattern. Weiters stehen Märkte, Festivals und die besten Graffitis auf dem Straßen-Programm: Fad wird Ihnen also bestimmt nicht in Banglatown!

Brit Movie Tours

In London können Sie Ihren ganzen Urlaub auf Tour verbringen: Zu Fuß, im Bus oder mit dem MP-3-Player, es gibt Touren in allen Varianten. Wir empfehlen die Filmtouren, da können Sie Ihre Lieblingsszenen noch mal erleben, live und in Farbe.Wissen Sie noch, wo Bridget Jones ihren Mark geküsst hat? Wo Harry Potter das magische Ministerium besucht hat? Oder wo Tom Hanks den Da Vinci Code geknackt hat? Die Britmovie Tours legen den Finger auf die Landkarte und zeigen Ihnen all die düsteren Winkel, romantischen Straßen und zauberhaften Gebäude, die Sie bisher nur aus dem Fernsehen kannten.Außerdem teilen die Guides ihr Hintergrundwissen und versorgen Sie während der Fahrt mit allerlei Gossip aus der Welt Ihrer Lieblingsstars; zusätzlich gibt's noch einmal die Filmausschnitte zu den Locations, falls sie jemand noch nicht kennt. Aber das kommt selten vor, denn der britische Film wird weltweit immer beliebter: Es ist nicht nur der Humor, den die Briten so wunderbar bedienen können, die Kombination macht's aus. Bodenständig, aber nicht amateurhaft. Hollywood, aber nicht überkandidelt. Fabelhaft, aber nicht zu weit hergeholt: Der britische Film lebt von echten Charakteren, und wer einen Blick hinter, beziehungsweise auf die Kulissen werfen will, der darf die Filmtouren nicht verpassen!

Hydrohealing

Wer im Zentrum Londons steht, hat seine Mitte noch längst nicht gefunden: Gegen Dauergehupe und ewige Kämpfe um Designerstücke hilft nur noch Wellness durch Wasser, damit die Energie wieder fließt. Das Day Spa Hydrohealing hat das geeignete Mittel gegen das Getümmel da draußen und zieht den inneren Frieden in Flaschen: Wer hier rausgeht, nimmt auch die längste Touristenschlange völlig tiefenentspannt in Angriff.   Das geht so: Reinkommen, Tür zu, Lärm draußen, entspannen. Die Entspannung brauchen Sie auch, denn auf dem Programm stehen Akupunktur und Darmspülung: Zuerst werden Sie also mit Nadeln gestochen, bevor Sie ein Schlauch woanders sticht; aber alles sehr exklusiv, natürlich. Um die Folter abzurunden, wird Ihre Haut bei der 'cupping therapy' per Vakuum in ein Glas gestopft, danach nehmen aber Fußmassage und Gesichtsmassage die Schärfe aus der Behandlung. Alles zum Wohle des Immunsystems, wer jedoch keine Wagnisse eingehen will, kann sich schlicht in Folie einwickeln lassen, um die Linie zu verbessern oder mit diversen Antis die Cellulite verkleinern. Das Bikini-Waxing ist dann wieder schmerzhaft, sorgt aber für den letzten Feinschliff, bevor Sie wieder auf die Straße geschickt werden: Völlig entspannt und im Einklang mit sich selbst.

SHOPPING in London:

Blitz

John Howlin ist stolz. Auf seine umfangreiche Swatch-Kollektion aus den 80er-Jahren. Schon mit 13 trug er lieber Secondhand-Militärhosen als hippe Jeans. Diese Vorliebe ist ihm geblieben: Er renovierte gemeinsam mit seinen Partnern eine alte Möbelfabrik und drapiert seit 2011 im Blitz-Vintage-Departmentstore bei der Londoner Brick Lane seine Lieblingsteile - ähnlich einer Kunstinstallation.   Links ein vergilbtes Buch, rechts ein smarter Koffer. Daneben: Sonnenbrillen, Platten und ein Kinosessel. Und dazwischen? Ehrwürdige Designerstücke von Vivienne Westwood, Alexander Mc-Queen und aus den amerikanischen 40er- und 50er-Jahren. Aus dem Laden mit den burgunderroten Ziegelwänden und den original erhaltenen Bodenbrettern kommt man so schnell nicht hinaus. Die 9.000 Quadratmeter, verteilt auf zwei Stockwerke, sind voll mit Erinnerungsstücken, Noch-nie-Gesehenem und anderen Hinguckern. Da ist es gar nicht so einfach, Johns Uhren zu finden! 

DSM

Zyniker behaupten, der Dover Street Market ist auch nur ein Shoppingcenter: Es gibt sechs Stockwerke, es gibt so was wie ein Café, so was wie Läden und so was wie Markennamen in den Läden. Aber so einfach ist es nicht: Der Dover Street Market ist nämlich ultra cooler Concept Store statt gewöhnlichem Schaufenster, Einzelstück statt Massenware, also Shopping 2.0 für Intellektuelle.   Die Baustellenoptik in manchen Ecken wirft zwar die Frage auf: Werkst du noch oder verkaufst du schon? Aber trotz lässig-rotziger Gestaltung Marke Industrielook reicht ein Blick auf die Marke und schon weiß man wieder, wo man ist: Bei Nina Ricci zum Beispiel oder bei Ann Demeulemeester. Auch Ferragamo hat entdeckt, dass man Schuhe auch minimalistisch verkaufen kann und serviert seine Heels in ungewohnt nicht-barocker Atmosphäre.   Und auch wenn die Mode von Comme des Garçons wirkt, als wäre sie mal eben in den Raum geworfen worden: Dahinter steckt ein ausgeklügeltes, avantgardistisches Konzept, das genau dieses Publikum anzieht: Exzentrisch, aber top gestylt. 

Unconditional

Kennen Sie das: Sie wollen auf eine Party, erstes Date, neue Leute, aber haben keine Ahnung, how to dress? Und dann stehen Sie dort mit der Jeans am Opernball und dem Anzug auf der Punkfete, krampfhaft aufs Glas fixiert, weil Sie wieder mal auffallen. Das hat jetzt ein Ende: Die Mode von "Unconditional" passt eigentlich immer. Oder nie, aber das ist Geschmackssache.   Und so geht das: Man nehme Sportmode, Damenmode, Businesslook, schüttle kräftig, streue ein paar feine Stoffe und ungerade Schnitte drüber und raus kommt eine schräge Mischung, die gerade Business genug für ein Meeting ist, gerade sportlich genug für einen Spaziergang und gerade damenhaft genug für einen Clubbesuch.   Bei den Herren wird's schwieriger, dafür ist die Mode Marke Sandalenstiefel mit kurzer Trainingshose einfach zu exzentrisch. Aber Brad Pitt und David Beckham tragen es gerne, und wenn die das können?

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