Flug Moskau

Moskau

Moskau ist die Hauptstadt Russlands, dem flächenmäßig größtem Land der Erde, und befindet sich im europäischen Teil. Sie ist sowohl wirtschaftliches, als auch mit dem Regierungssitz politisches Zentrum des Landes. Das Innere der Stadt mit dem Roten Platz und dem Kreml ist UNESCO-Weltkulturerbe. Am südlichen Ende des Platzes befindet sich das Wahrzeichen Moskaus, die berühmte Basilius-Kathedrale, mit ihren Zwiebeltürmen und neun Kuppeln. Das Lenin-Mausoleum ist ebenfalls auf dem am Roten Platz zu finden. Aufgrund der komplexen Geschichte der Stadt gibt es in Moskau viele Museen zu besichtigen, die die Historie der Zaren und des Kommunismus zeigen. Weiter interessant ist die so genannte "Moscow City", mit ihren Wolkenkratzern eine Art Manhattan für Moskau. Einkaufsmöglichkeiten sind reichlich vorhanden - anders als zu Zeiten der Sowjetunion. Moskau ist jedoch auch ein wissenschaftlicher Sammelpunkt, in dem sich über 80 Hochschulen befinden. Steigen Sie ein und fliegen Sie mit Austrian Airlines in diese spannende Metropole mit ihrer aufregenden Geschichte und ihrem einzigartigem Flair - Moskau, eine Stadt, die eine Flugreise wert ist.

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Weitere Informationen Flug Moskau

Moskau

ESSEN & TRINKEN in Moskau:

DoDo

Früher hat sie Lokale besucht, um danach als Restaurantkritikerin über das Essen zu schreiben. Heute führt Svetlana Kessoyan selber eines. Sie weiß, wie es geht und hat in Moskau das DoDo eröffnet.   Gemeinsam mit Küchenchef Alexei Kim schaut Kessoyan auf eine abwechslungsreiche Speisekarte. Im DoDo auf der Petrovka Street, 15 Minuten vom Roten Platz entfernt, bestellt man keinen Ceasar´s Salad. Stattdessen steht im Menu Salat mit Thunfisch und Avodaco oder Entenbrust. Beefsteak ist auch zu haben, am Mittwoch und Samstag kommt frischer Fisch auf den Tisch. Den ganzen Tag über serviert die ehemalige Kritikerin der Russen liebste Frühstücks-Pfannkuchen, Blinis und Omeletts.   Die DoDo-Fans kommen in großen Scharen und sitzen auf der großzügigen, mit Blumen geschmückten Terrasse. In fünf Minuten sind sie wieder mitten drin, beim Bolshoi Theater und dem Mega-Kaufhaus TSUM. Da ist einfach nichts zu meckern.

Elki Palki

Kennen Sie die österreichischen Landzeit-Autobahnraststätten? Da laufen die Kellnerinnen im Dirndl 'rum, die Einrichtung sieht aus wie 1:1 aus der Bauernstube geklaut und wer noch nicht genug hat, der kann sich im Shop Mozartkugeln kaufen. So ähnlich ist das Elki Palki, nur russisch.   Und zwar so russisch, dass man gleich misstrauisch wird: Ist das wirklich authentisch? Auch hier sind die Kellnerinnen traditionell gekleidet und ganz nach Art des Hauses sehr distanziert. Auch hier speisen Sie im traditionell russischem Ambiente, also inmitten von schweren Holzbalken, Holzstühlen und Bärenfellen: Alles erinnert an den Charme einer russischen Bauernstube aus dem letzten Jahrhundert. Dazu passt das Buffet auf dem alten Holzwagen: Appetitlich lagern russischer Fisch, Gemüse und frisch gebackene Kuchen in alten Holzschalen, Tontöpfen und Stroh, an einem Baum hängen Knoblauch und Zwiebeln.   Insgesamt sieht alles so lecker aus, dass Sie kaum widerstehen können, aber keine Sorge: Das Essen hält, was die Aufmachung verspricht. Ob's wirklich echt ist, steht auf einem anderen Blatt.

Taras Bulba

Zur Vorgeschichte: Taras Bulba ist eine Kurzgeschichte vom Ukrainischen Autor Nikolai Gogol, in der es um den Kosakenführer Bulba geht, der gegen Polen Krieg führt. Die Novelle handelt auch von seinen beiden Söhnen, von Liebe, von Intrigen, von Mord, auch ein wenig Humor ist dabei - es geht also um alles, was auf der russischen Dichterseele brennt und Hollywood gerne verfilmt: In diesem Fall mit Yul Brynner in der Hauptrolle.   Die Restaurantkette schließt sich der Tradition an und verkauft ukrainisch-russische Küche im typischen Ambiente: Alle Restaurants sehen aus wie Bauernstuben, das Personal steckt in Trachten. Die Speisekarte ist so lang wie Krieg und Frieden, wer sich da erst durchwühlt, verhungert wahrscheinlich, daher eine Empfehlung: Mit den Teigtaschen können Sie nix falsch machen, auch die Palatschinken sind eine Sünde wert. Dazu gibt's französischen Wein, was Stärkeres oder gleich einen Taras Bulba Drink.

SHOPPING in Moskau:

Twins Shopp

Yulia und Inga sind Zwillinge. Die beiden Moskauerinnen reisen gerne in der Welt herum und machen dabei viele Bekanntschaften. Nicht irgendwelche Bekanntschaften - sie suchen junge Designer, deren Kreationen sie in ihrem Twins Shopp in der Altstadt von Moskau eine Plattform geben. Gleichzeitig erzählen sie im Store ihre eigene Geschichte: von ihren Entdeckungen und Erwartungen und ihren Enttäuschungen.    Die quirligen Schwestern waren offensichtlich auf ihren Reisen auch in alpinen Bereichen: Der massive Holzkleiderschrank im Store sieht aus wie eine rustikales Alpen-Schatzkiste. Die freundliche Wohnzimmer-Atmosphäre gehört zur Strategie der Zwillinge, der grüne Samtfauteuil passt wunderbar dazu. Dazwischen stehen die Kleiderständer mit den Kollektionsteilen: Anziehsachen für Frauen und Männer, Schuhe, Taschen und Accessoires. Manierlich präsentiert vor der weißen Ziegelwand, die die orangen Kugellampen mächtig in Szene setzt. Mächtig - in architektonischer Hinsicht - ist übrigens auch das Gebäude, in dem sich der Store befindet. Zum Austragen der gekauften Teile fällt man danach im hauseigenen Club oder im Restaurant ein.

Gum

Haben Sie sich auch schon mal gefragt, warum in Moskau alles das Dreifache kostet? Hier die Antwort: Die Ladenmieten sind so horrend wie das Schmiergeld an der Grenze, deswegen müssen die Designerläden ordentlich was draufschlagen, damit es sich rentiert. Den russischen Fashionistas ist das aber egal: Sie wollen kaufen, egal, was es kostet, und zwar jetzt, sofort. Um immer am neuesten Stand zu bleiben, pilgern alle ins Kaufhaus GUM, das allein schon durch seine Lage beeindruckt: Sie fallen am roten Platz einmal um und sind mitten drin im Luxuskaufrausch.   Wer hier einen Standort ergattern konnte, hat es echt geschafft und befindet sich in der erlesenen Gesellschaft von Armani, Jil Sander und Max Mara, da erstarren Sie schon vor dem Schaufenster vor Ehrfurcht. Drinnen bekommen Sie alles aus dem Sektor edel und exklusiv: Da glitzern die Uhren von Chaumet, da glänzt das Leder bei Ferragamo, dort funkeln die Juwelen von Dior; wenn Sie hier nicht pleite gehen, sind Sie ein Millionär oder ein Dieb.

Yudashkin

Lange Zeit hatte Russland keine eigenen Designer. Die Mode beschränkte sich auf rote Sterne, grauen Wollstoff und uniforme Kleidung, aber heute ist das anders: Neben Slawa Saizew, dem Star am russischen Designerhimmel, erhebt sich jetzt ein weiterer Phönix aus der Asche und kreiert exzentrische, sehr farbenfrohe Mode. Valentin Yudashkin hat es geschafft: Seine Kleider sind nicht nur in Moskau berühmt, sondern auch auf den internationalen Laufstegen. Das Geschäft in Moskau ist mittlerweile eine echte Institution für alle, die wenig arbeiten, aber viel Geld ausgeben: Besonders Yudashkins Accessoires sind für das Büro wenig geeignet.   Mit einer juwelenbesetzten Uhr ist es schwer, Akten zu heben. Mit einem goldenen Schlagring am Finger ist das Tippen unmöglich. Und die ausgefallenen Highheels sind zwar unglaublich schick, eignen sich aber kaum für mehr als zehn Meter Kopfsteinpflaster. Aber tragbar oder nicht, in der Haute-Couture von Yudashkin fühlt sich jede Frau wie eine Prinzessin.

ÜBERNACHTEN in Moskau:

Pearl Suite

In Moskau billig wohnen? Da sind die Optionen dünn gesät: Entweder Sie wohnen im Zentrum und teuer oder Sie wohnen außerhalb, brauchen eine Stunde bis zu den Sights und schlafen im angestaubten Ambiente der Sowjet-Zeit. Wir haben eine Alternative gefunden, den Mittelweg sozusagen: Das Appartement `New Arbat Pearl Suite´ ist in der Nähe des Zentrums, ganz neu eingerichtet und halbwegs billig.   Von außen bietet der graue Wohnkomplex wenig Erfreuliches, drinnen wartet aber die Überraschung, denn die Ferienwohnung hat alles, was man braucht: Waschmaschine, voll ausgestattete Küche, eine helle, freundliche Einrichtung und ein schönes Bad. Dafür gibt's nur ein Zimmer, also vergessen Sie Ihre Freunde und fahren Sie mit dem Partner! In der Nähe gibt's einen Supermarkt, aber wer nicht nur ans Essen denkt, ist im Viertel nebenan gut aufgehoben: Die New Arbat Strasse ist gespickt mit edlen Boutiquen, Casinos und Pubs. Eine Nacht im Appartement kostet 149,- Euro.

Hotel National

Historisch hin oder her: Wer im Hotel National schläft, braucht eine gute Versicherung. Oder Sie bewegen sich ganz, ganz vorsichtig zwischen den antiken Schätzen: Das Porzellan aus dem 19. Jahrhundert ist nicht so stabil, wie es aussieht.   Die kostbaren Gemälde sollten Sie besser nicht anfassen, die Kerzenhalter aus Bronze sind auch nur zum Ansehen da. Glück für Sie: Das Gigantische Fresko an der Decke ist zu weit weg und mit dem Whirlpool im Badezimmer können Sie gar nichts falsch machen.   Wer im Museum schläft, muss mit Scherben rechnen, aber keine Sorge: Nicolas Sarkozy, Silvio Berlusconi und Jacques Chirac haben die Nacht auch unbeschadet überstanden. Außerdem können Sie sich immer noch ins Restaurant flüchten und im exklusiven Ambiente Ihre Angst vor Schadensersatz mit molekularer Küche bekämpfen. Wir empfehlen dazu einen ordentlichen Tropfen Wein und die fantastische Aussicht über den Roten Platz bis zum Kreml. Doppelzimmer ab 300 Euro pro Nacht.

Kempinski

Kempinski ist zwar ein deutsches Unternehmen, das Hotel verhält sich aber typisch englisch: Es drängt sich nicht auf, es ist immer zuvorkommend, aber im Inneren brodelt königlicher Luxus. Allein die Lage ist großartig: Das Kempinski ist nur einen Earl Grey weit vom Roten Platz entfernt, da haben Sie die Zwiebeltürme fast schon in der Hand, wenn Sie die Fenster öffnen. Zahlreiche Künstler haben ihre Ateliers in den Räumen des Hotels gehabt und die Aussicht auf Leinwand verewigt, heute können die Gäste den fantastischen Blick ganz ohne Staffelei genießen.   Drinnen geht's edel weiter: Feine Stoffe, Marmorbäder und warme Farben bestimmen das Interieur des Luxushotels, W-Lan, Flatscreen und die englische Morgenzeitung sind nützliche Add-ons für die Manager. Aber spannen Sie auch mal aus und tanken Sie neue Kraft im Spabereich: Im Indoor Pool können Sie den Alltag weit hinter sich lassen, im Fitnesscenter mit dem Personal Trainer Ihren Stress abbauen und bei einer Massage ihre Sorgen vergessen. Einen Happen essen nicht vergessen! Wer soviel schwitzt, der kann auch ordentlich beim Japaner, dem Franzosen oder dem Russen zuschlagen. Und danach: Ein Tee, zwei Scones und schon haben wir ihn wieder: den typischen Briten. Doppelzimmer ab 510 Euro pro Nacht.

SEHENSWÜRDIGKEITEN in Moskau:

Red Square

Der Rote Platz hat seinen Namen nicht verdient: Ursprünglich war er weiß. Aber wie heißt er wirklich? Der Rote Platz (Krasnaia Ploshchad) hat einen mehrdeutigen Namen: Im Russischen bedeutet krasnaia "rot", im Altrussischen aber auch "schön". Rot ist er, weil auf dem ehemaligen Marktplatz nicht nur Hendln geschlachtet wurden: Iwan der Schreckliche und Peter der Große haben hier hunderte Feinde hingerichtet.   Rot ist er auch, weil Lenin hier begraben liegt, und weil zu Sowjetzeiten regelmäßig Propaganda am roten Platz betrieben wurde: Stalin ließ Arbeiter, Bauern, Panzer und Soldaten zur Machtdemonstration aufmarschieren. Heute ist er weniger rot, dafür umso schöner: Sie müssen sich schon einen Tag Zeit nehmen, um alle großartigen Bauwerke auf dem roten Platz zu besichtigen. Sie haben die Qual der Wahl: Zuerst das Lenin-Mausoleum oder doch die Kreml-Mauer, zuerst die Basilius Kathedrale oder doch Shoppen im exklusiven Einkaufszentrum GUM? Egal, in welche Richtung Sie sich drehen, egal, in welche Richtung Sie ein Foto schießen: Sie haben garantiert ein architektonisches Meisterwerk auf dem Film. Alleine sind Sie natürlich nicht: Wo einst die schweren Stiefel im Gleichschritt marschierten, flanieren heute die Flip Flops von Millionen Touristen.

Cosmonaut Museum

Schon die Architektur begeistert alle Raumfahrtfans: Das Kosmonautenmuseum sieht aus wie ein riesiger Abgasstrahl, auf dem eine Rakete in 107 Metern Höhe in den Weltraum düst. Das ganze Monument ist mit Titan verkleidet und glänzt silbern in der Sonne, aber keine Sorge: Wenn Sie hineingehen, verschwinden die weißen Flecken irgendwann vor Ihren Augen. Drinnen wird klar, warum die Russen die Profis in Sachen Raumfahrt sind: Zu Ehren des ersten Weltraumfluges von Gargarin werden im Museum Technik, Geschichte und Persönlichkeiten der russischen Raumfahrt ausgestellt. In der Haupthalle sind Skulpturen im Boden eingelassen, die irgendwie keinen Sinn machen, aber schön aussehen. Vielleicht Mondgestein? Nein, es ist eindeutig Glas. Aber dann geht's los: Da sind die Raumanzüge aus den 60ern ausgestellt, dort drüben sehen Sie Teile von Gargarins Landekapsel, und vorbei am Sputnik steht der Mondroboter Lunochod.   In Filmdokumentationen erfahren Sie die ganze Geschichte, weil: Russland hat nicht nur den ersten Menschen ins All geschossen, sondern auch den ersten Hund. Die Hündin Laika war das erste Lebewesen im All, kam allerdings nicht wieder zurück. Anders als Belka und Strelka, die ebenfalls einen Ausflug unternahmen und heute im Museum ausgestellt sind.

KGB Museum

Lubjanka: Bei vielen Russen löst der Name Gänsehaut aus. In dem KGB-Hauptquartier wurden einst Hunderttausende gefoltert, und wer den stalinistischen Terror überlebte, wurde erschossen oder landete im Gulag. Im KGB-Museum wird dieser historische Abschnitt jedoch gern unter den Teppich gekehrt und die kuriose Seite der Spionage gezeigt; wer sich für den kalten Krieg interessiert, kommt hier voll auf seine Kosten. Keine Sorge: Sie werden nicht verschwinden. Ganz in Glasnost-Manier versucht Russland heute alles offen zu legen und präsentiert den Touristen stolz das, was früher noch geheim war: Abhörgeräte zum Beispiel. In den Feuerzeugen stecken Kameras, was die Frage aufwirft, ob alle russischen Spione früher geraucht haben.   Das Rätsel bleibt offen, also weiter zu den Coladosen mit Sprengsätzen und der Kriegsbeute, die man den verhassten Amerikanern abluchsen konnte: Eine amerikanische Sonde ist die Hauptattraktion des Museums. Der KGB wurde längst aufgelöst, aber das Gebäude ist geblieben: Heute ist die Lubjanka Sitz des FSB, des russischen Geheimdienstes und stand ein Jahr lang unter der Leitung von Wladimir Putin.

Flugplan - AUSZUG

Flüge ab Moskau Flugnr. Uhrzeit Flugzeit Typ
DME - INN OS 672 16:30 - 19:55 03:25 319
DME - INN OS 1006 03:00 - 06:25 03:25 321
DME - INN OS 1006 10:00 - 13:25 03:25 321
DME - INN OS 1006 18:10 - 21:35 03:25 321
DME - VIE OS 602 12:35 - 15:35 03:00 320
DME - VIE OS 604 15:20 - 18:20 03:00 320
DME - VIE OS 604 17:20 - 20:20 03:00 320
DME - VIE OS 606 02:40 - 05:30 02:50 320
DME - VIE OS 606 02:00 - 04:50 02:50 319
DME - VIE OS 1008 12:10 - 15:10 03:00 321
Flüge nach Moskau Flugnr. Uhrzeit Flugzeit Typ
INN - DME OS 671 12:15 - 15:40 03:25 319
INN - DME OS 1005 18:20 - 21:45 03:25 321
INN - DME OS 1005 05:40 - 09:05 03:25 321
INN - DME OS 1005 13:55 - 17:20 03:25 321
VIE - DME OS 601 09:00 - 11:50 02:50 320
VIE - DME OS 603 11:45 - 14:35 02:50 320
VIE - DME OS 605 19:40 - 22:20 02:40 320
VIE - DME OS 1007 08:30 - 11:20 02:50 321