Flug Rom

Rom

Ein Flug nach Rom ist für jeden ein Muss, der sich für die römische Geschichte und/oder Latein interessiert. Diese faszinierende und geschichtsträchtige Stadt wurde laut Legende 753 v. Chr. von den Zwillingen Romulus und Remus gegründet, wobei Romulus der Vater der eigentlich Stadt Rom ist. Am bekanntesten ist sicherlich die Zeit der römischen Kaiser, die viel Großartiges, manchmal aber nicht nur im Guten, geleistet haben. So sind die bekanntesten Kaiser Caesar, der spätestens durch die Aterix-Filme bekannt wurde und viele der bedeutendsten Gebäude errichten ließ, Nero, der die halbe Stadt angezündet haben soll und Augustus, der zur Zeit der Geburt Jesu geherrscht hat. Alle Sehenswürdigkeiten können hier nicht erwähnt werden, aber die wichtigsten schon. So ist zunächst einmal das Kolosseum von großer Relevanz für die Stadt, war es doch früher ein Ort, an dem sich die Leute vergnügen konnten, ganz gleich welchem Stand sie angehörten. Auch der Petersdom ist sehr wichtig, da er wie auch die gesamte Vatikanstadt zum Weltkulturerbe gehören und das Zentrum des Christentums bilden. Es sei auch erwähnt, dass fast jede Kirche Roms sehenswert ist und, wenn möglich auch besichtigt werden sollte. Wer sich zwischen der Kultur ausruhen möchte, kann dies in einem der vielen Parks tun, die auf die ganze Stadt verteilt sind und teilweise Sehenswürdigkeiten beherbergen.
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Weitere Informationen Flug Rom

red|guide: Rom

ESSEN & TRINKEN in Rom:

Gelateria

 Gelateria

Können Sie sich noch an die gute alte Zeit erinnern? Schoko, Erdbeere, Vanille, aus. Brave Kinder durften alle drei Sorten genießen, böse Kinder gingen leer aus. Wer heute mit seinen Kindern zur Gelateria della Palma reist, ist erst mal baff. Bei geschätzten 150 Eissorten ist die Qual der Wahl noch leicht untertrieben: Das ist der schiere Auswahlwahnsinn und erklärt die lange Wartezeit. So funktioniert's: Reingehen, sich an der Kassa einen Coupon holen, dann für's Eis anstellen. Sich vorher überlegen, was man will ist beinahe unmöglich, vor allem bei so exotischen Sorten wie Lakritze (!), Passionsfrucht (staun!) Pfefferschokolade (aha!) oder Kirschschokolade (aja).Für die Touristen ohne fortgeschrittenen Italienischkurs gibt's genügend Hinweise, was da eigentlich drin ist: Eine Frucht oder Ähnliches garniert die jeweilige Geschmacksrichtung. Natürlich gibt's auch Eis mit Soja für die Laktoseintoleranten und zuckerfreies Eis für die schlanke Linie, aber das macht die Auswahl auch nicht einfacher: Da die Waffel für alle 150 Sorten noch nicht erfunden wurde, müssen Sie leider wiederkommen!

Glass Hostaria

 Glass Hostaria

Wer im Glashaus sitzt soll nicht mit Essen werfen. Guter Tipp in der Glass Hostaria, denn die Essensschlacht kommt hier ziemlich teuer: Im Nobelrestaurant kostet allein das Rinderfilet 26,- Euro. Da nützt es wenig, dass das Rind in der Biersauce badet, zu teuer ist eben zu teuer. Die Preise für's Dessert sind erst gar nicht angeschrieben, aber was kann schon der Bananenkuchen kosten? Ganz Misstrauische lassen es einfach bleiben und genießen die Aussicht: Das stylishe Lokal mit seiner hohen Decke, dem industriellen Look und den Backsteinsäulen ist auf jeden Fall den Ausflug wert, Geld hin oder her.Die Euronen stecken aber nicht nur im Essen, sondern auch im Publikum: Die jungen, ganz Coolen kommen nicht wegen des Essens in die Glass Hostaria -sehen und gesehen werden ist das Motto im Glaspalast. Wer's hat sollte sich aber nicht abhalten lassen, immerhin hat schon Michelin gustiert und das Restaurant 2010 mit einem Stern goutiert.

Aroma

 Aroma

Es hat nicht lange gedauert, bis das Aroma, das neue Restaurant auf der Dachterrasse des Hotels im Palazzo Manfredi in Rom die heimischen Gourmets angezogen hat. Die uneingeschränkte Fernsicht auf das Kolosseum und Domus Aurea war wohl mit ein Grund dafür.   Das Zepter in der Küche des Aroma schwingt Lokalmatador Giuseppe die Iorio. Die Kräuter für seine Gerichte baut er selber an, nachzuriechen auf der Terrasse: Thymian, Rosmarin, Salbei und Minze. Auf der Karte schaut das so aus: Kalbmedaillons mit weißen Trüffeln, gedrehte Nudeln mit Steinbutt, Thunfisch-Tartare mit Ingwer und Dattelsoufflé oder Feigensorbet. Dafür gab es von der renommierten American Academy of Hospitality Sciences den Five-Star-Diamond-Award.   Ein Stockwerk tiefer, im Weinkeller, lagern unter der Aufsicht von Sommelier Martin Pechev 300 Jahrgangsflaschen. Die verlangen von den männlichen Gästen den entsprechenden Auftritt: lange Hose und Hemd!

ÜBERNACHTEN in Rom:

Hotel Pulitzer

 Hotel Pulitzer

Das Pulitzer wirkt von außen wie ein modernes Wohnhaus im gehobenen Preis-Viertel, drinnen dann die große Überraschung: Wenn es einen Pulitzer für Design geben würde, hätte der Spanier Lazaro Rosa-Violan schon gewonnen. Trotz seiner leidenschaftlichen Liebe zu den 1970ern hat er einen kühlen Kopf bewahrt und mit schwarz-weißer Optik eine klare Linie gesetzt, wo andere ungehemmt in römischer Opulenz schwelgen. Das Ergebnis ist so erfrischend wie konzentrationsfördernd, was bei der Klientel gut ankommt: Meist sind es Geschäftsleute, die in dem ehemaligen Ausstellungsviertel absteigen. Heute kursiert im Süden des Stadtzentrums eher der Euro als die Kunst, wer also nach historischem Charakter sucht, ist im Hotel Pulitzer falsch. Fans von schwarzer Keramik, LCD und Purismus sind allerdings richtig aufgehoben und dürfen sich in der minimalistischen Cocktailbar einen Drink genehmigen. Ob im Pulitzer schon Preisträger logiert haben, konnten wir leider nicht herausfinden. Doppelzimmer ab 150,- Euro pro Nacht.

The Inn

 The Inn

Geschichten aus der Gruft: Das Inn am Forum Romanum hat Leichen im Keller und ist auch noch stolz darauf. Aber dazu später, werfen wir zuerst einen Blick in die Zimmer: 14 an der Zahl und alle sind unterschiedlich eingerichtet. Manche mit Kamin, manche mit Himmelbett, manche sogar mit eigenem Zugang zum wunderschönen Garten. Alle sind mit den üblichen Schmankerln Plasmabildschirm, erlesene Badprodukte und W-Lan ausgestattet, alle sind sehr elegant, alle haben Klimaanlage. Die brauchen Sie jedoch nicht, wenn Sie in den Keller gehen: Hinter der Rezeption führt eine Treppe in die Krypta, da müssen Sie gar nicht vor die Tür gehen, um römische Geschichte hautnah zu erleben. Sollten Sie aber trotzdem, denn das Boutique-Hotel hat weder Restaurant noch Zimmerservice. Macht aber nichts: Das Hotel ist direkt im Zentrum und nur eine Nudellänge von den besten Restaurants entfernt. Doppelzimmer ab 160,- Euro pro Nacht.

Hotel de Russie

 Hotel de Russie

Das Hotel de Russie hat einst schon Pablo Picasso beherbergt, das treibt den Preis natürlich in die Höhe. Wer es sich trotzdem leisten kann, sollte es auch tun. Denn hier können Sie allerlei tun, um nicht vor die Tür zu müssen: Das Spa ist Italiens einziges Luxus-Spa und bietet neben exklusiver Schönheitspflege auch Finnische Sauna und Meerwasser-Whirlpool. So entspannt geht's auch in den - für Rom ziemlich unprätentiösen - Suiten zu: Es gibt einen Aus- und Einpack-Service, der das mühsame Falten übernimmt, ein Frühstücksbuffet aufs Zimmer, einen Check-In direkt in der Suite und die freie Nutzung eines NOKIA-Mobiltelefons. Sie sehen: Sie bekommen was für Ihr Geld! Was Sie noch sehen, ist die hoteleigene Schmettelingsoase, die alle Raritäten extra für Sie eingefangen hat und im Garten hält. Das hat sicher nicht jedes Hotel, genau wie die terrassenförmig angelegte Gartenanlage, in der es sich prima speisen lässt. Doppelzimmer ab 680,- Euro pro Nacht.

SEHENSWÜRDIGKEITEN in Rom:

Moa Casa

 Moa Casa

Wer ist besser, die Schweden oder die Italiener? Kommt drauf an, auf was man steht, hätte man noch voriges Jahr gesagt. Barocker Schnickschnack, viel Tüdelü, Brokat und Schleifchen sind die Altlast der Italiener. Hauptsache praktisch, gestreift und minimalistisch war bislang das Motto der Schweden. Ab jetzt ist alles anders, denn alle sind sich einig: Back to the roots, viel Charme und Gemütlichkeit, und sehr edles Holz sollen hinfort die Wohnungen der Menschen zieren!     Schön, dass Europa so geeint ist. Auch schön, dass jährlich tausende Besucher die Moa Casa stürmen, um die aktuellen Wohn-Trends auf 20.000 Quadratmetern zu beurteilen und zu kaufen. 200 Aussteller bemühen sich um die staunenden Gäste und wer dann von so viel Möbelgucken eine Pause braucht, muss nicht allzu weit laufen: Parallel zur MOA Casa gibt's die MOA Gustibus, auf der traditionelle Produkte aus Italien gereicht und gekostet werden.

Maxxi Museum

 Maxxi Museum

Zehn Jahre, einige Kulturminister und 150 Millionen Euro hat es gebraucht, bis der exzentrische Bau der Stararchitektin Zaha Hadid fertiggestellt werden konnte. Sie legte besonderen Wert auf das Zusammenspiel von Glas, Sichtbeton und Metall. Umso mehr gilt daher der Grundsatz: Maximal ist hier im Flaminio-Viertel nicht nur die Kunst, sondern auch die Architektur.   Das 27.000 Quadratmeter große Areal samt der 20 Meter hohen Eingangshalle bildet einen offenen, urbanen Raum und führt die Besucher mit geschwungenen Wänden und verflochtenen Ebenen auf unerwartete Wege durch die insgesamt fünf Galerien. Im lichtdurchfluteten Museum (dank dem riesigen Glasdach) liegen zwei Museen, MAXXI Kunst und MAXXI Architektur. Das Haus widmet sich mit seinen Ausstellungen, Workshops, Aufführungen, Projektionen und Bildungsprojekten nicht nur der Erhaltung bzw. Konservierung des kulturellen Erbes. Vielmehr wird hier Platz zum Experimentieren und Forschen für moderne ästhetische Inhalte geboten.   Ticketpreis: 11 Euro (Ermäßigungen möglich)

Dell `Orologio

 Dell `Orologio

Löwingerbühne war gestern, heute ist Teatro Dell'Orologio: Das kleine Theater hat dem Mainstream abgeschworen und ist so Off, wie der Broadway On ist. Weit weg von der klassischer Tragödie staunen Besucher heute im Theater über Kunstexperimente, die jedem Kritiker die Schuhe ausziehen.Wer zu sehen ist, ist nicht unbekannt, in dieser Form aber schon: Ionesco hat sich einen Platz in der ersten Reihe verdient, im Rang sitzt Genet, in der Loge lümmeln Beckett und Maeterlinck, alle bemüht um eine neue Fassung. Shakespeare würde sich wundern, Brecht wäre begeistert: Auch wenn im Teatro dell'Orologia die technischen Finessen der großen Bühnen fehlen, macht der hohe Anspruch an die Kunst gerade dieses Theater so sehenswert.Hinter den Kulissen zieht Valentino Orfeo als Intendant die Fäden, die Stücke werden jedoch auch von anderen Regisseuren inszeniert. Dort sein oder nicht sein? Keine Frage: Dort sein! Wir wünschen Hals und Beinbruch.

SHOPPING in Rom:

Ferragamo

 Ferragamo

Was hat Ferragamo berühmt gemacht? Vielleicht die Absätze: Richtig eingesetzt, dienen sie als Mordwaffe. Oder die hohen Korksohlen: Nicht ganz so schlimm wie die anderen High Heels, aber in Kombination mit Kopfsteinpflaster immer noch gefährlich. Oder war es der Preis: Für einen Hauch von Nichts verlangt Ferragamo 300,- Euro, die Taschen gibt's ab 900,- Euro. Die haben aber dann viel Platz für Handy, Make Up und Kreditrahmen. Was auch immer die Marke Ferragamo richtig gemacht hat, heute stürmen Schuhmanics aus aller Welt den Flagship-Store in Rom um einmal im Leben das zu kaufen, was die Stars am roten Teppich tragen: Eva Longoria wurde schon im Ferragamos gesichtet, Kate Beckinsale trug in Cannes eine Sonnebrille von Ferragamo, Anne Hathaway, Hugh Jackman und Angelina Jolie schlossen sich an und trugen ebenfalls Ferragamo, Ferragamo, Ferragamo. Da wundern die Preise dann auch keinen mehr. Übrigens werden auch Männerfüße bedient: Der Shop für Jungs ist nur eine Tür weiter und verkauft die klassischen Lederschuhe.

weTAD Store

 weTAD Store

Hinter einem Concept Store sollte ein klares Konzept stecken. Dem weTAD Concept Store war von Anfang an klar: Wir eröffnen einen Blumenladen, die Blumen muss man aber irgendwo rein tun. Also wurden auch Vasen verkauft. Und wenn's schon so gut riecht, warum nicht gleich ein paar wohlriechende Kosmetika dazu? Geht klar. Hmm. Zu den Kosmetika würde so gut ein Friseurladen passen. Und wer die Kunst schon auf dem Kopf trägt, kann sie auch an die Wand hängen. Und wenn Sie schon da sind, Sie sehen erschöpft aus, wie wäre es mit einem Espresso in unserem Café? Oder legen Sie sich einfach hierhin, auf unsere Sofas. Die können Sie übrigens auch kaufen. So oder so ähnlich muss es sich ereignet haben, denn heute verkauft der weTAD Concept Store eigentlich alles: Blumen, moderne Kunst, Einrichtung, Kaffee, Nachtcremes. Und, ja klar, Mode auch. Am liebsten von Vivienne Westwood und Alexander Wang. Sowas haben Sie noch nicht erlebt? Dann wird's Zeit einen Blick in den weTAD Concept Store zu werfen, der alles hat, nur kein Konzept.

Cerasari

 Cerasari

Kennen Sie das? Der Abschied fällt schwer von Rom, am Liebsten würden Sie ein Stück einpacken und mitnehmen. Wenn schon nicht für Sie, dann für die Leute zu Hause, denn keiner kann beschreiben, wie gut genau diese Nudeln geschmeckt haben, welch kulinarisches Vergnügen genau die Pesto-Sauce war. Ein heißer Tipp, um Ihnen die Sache zu erleichtern: Das Cerasari, ein Delikatessen-Geschäft, in dem Sie all Ihre liebsten Geschmäcker kaufen und mit nach Hause nehmen dürfen. Schier endlose Weinregale enthalten das Beste in Sachen Barolo und Co, ausladende Theken winken mit Tramezzini und Fischplatten, die Schaufenster locken mit ausgefallenen Nudeln in Hülle und Fülle, dazu passen die Saucen, die sich bis zur Decke stapeln. Wer sich nicht entscheiden kann, der kauft einfach einen Geschenkkorb, der Ihnen die Qual der Wahl erspart: Wein, Parmesan, Eingemachtes, Wurst und Pasta warten hübsch verpackt auf den unentschlossenen Abnehmer.

red|guide Rom

Flugplan - AUSZUG

Flüge ab Rom Flugnr. Uhrzeit Flugzeit Typ
FCO - LNZ OS 2652 17:00 - 18:50 01:50 320
FCO - LNZ OS 2654 17:00 - 18:50 01:50 320
FCO - VIE OS 502 14:00 - 15:45 01:45 320
FCO - VIE OS 1422 10:25 - 12:10 01:45 320
FCO - VIE OS 1424 10:25 - 12:10 01:45 320
Flüge nach Rom Flugnr. Uhrzeit Flugzeit Typ
LNZ - FCO OS 2651 08:00 - 09:40 01:40 320
LNZ - FCO OS 2653 08:00 - 09:40 01:40 320
VIE - FCO OS 501 11:30 - 13:15 01:45 320
VIE - FCO OS 1421 14:30 - 16:15 01:45 320
VIE - FCO OS 1423 14:30 - 16:15 01:45 320